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16.05.2011
Darstellungen zu kritischer Presse der Genotec eG

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Kritische Presse


Im unteren Bereich dieser Seite möchten wir auf eine Auswahl von kritischen Presseartikeln zum Thema Genotec hinweisen, wie sie auch unter anderem auf wikipedia zu finden sind.
Da es in der Vergangenheit vorkam, dass das von der Genotec herausgegebene Optionskaufmodell mit dem klassischen Mietkauf verwechselt wurde und in den Artikeln zum Teil falsche Informationen als Grundlage herangezogen wurden, haben wir Ihnen eine Liste erstellt, die die wichtigsten Unterschiede des GenoKonzepts und GenoOptionsKaufs mit den Kritikpunkten aus den Artikeln aufzeigt.

Behauptung

Richtigstellung

Die Mietzeit beträgt
10 Jahre.

Die Mietzeit beträgt  maximal 25 Jahre.   
Sie kann durch Kündigung oder Kauf verkürzt werden.

Der Mieter verpflichtet sich, das Objekt zu erwerben.

Der Mieter kann kaufen, muss aber nicht. Daher der Name Optionskauf.

Auf den künftigen Kaufpreis wird die Miete angerechnet.

Das ist typisch für den Mietkauf. Beim GenoOptionsKauf  entspricht die Miete den Zinsen bei einer Finanzierung und wird nicht angerechnet..

Zusätzlich zur Miete muss Geld angespart werden – eine Doppelbelastung. 

Die Miete bleibt 25 Jahre lang gleich, während sie sich in dieser Zeit beim normalen Mietverhältnis in der Vergangenheit verdoppelt hat. Der Ansparbeitrag wird verzinst. Somit entsteht eine Belastung, die dem Vergleich mit einer Finanzierung jederzeit standhält.  

Bei diesem Modell sind nach 25 Jahren erst 27,5% des Kaufpreises bezahlt.

Es handelt sich um eine Ansparung, nicht um Abzahlung. Die Verzinsung wurde hier vergessen. Bei ähnlicher Höhe der Zinsen ist bei der klassischen Finanzierung nach 25 Jahren ein größerer Betrag offen als beim GenoKonzept. 

Dann heißt es warten, zwischen einem und mindestens sieben Jahren.

Die Aussage ist genau  so falsch wie die Formulierung. Die unverbindliche Zuteilungsdauer beträgt zwischen 12 und 39 Monaten. Sie bezieht sich auf die Höhe der Investitionssumme – je höher, desto länger die Wartezeit.

Eventuell werden minderwertige Immobilien angeboten.

Das mag bei anderen Angeboten der Fall sein. Das GenoMitglied wählt seine Wunschimmobilie -   Kauf oder Neubau – selbst aus. Gebrauchte  Immobilien werden von unabhängigen Gutachtern bewertet.   

Wenn die Zinsen stark steigen, wird ein späteres Darlehen für die hohe Restschuld erheblich teurer. 

Der GenoOptionsKäufer hat keine Restschuld zu tragen, da kein Kaufzwang besteht. Ein Anstieg der Zinsen betrifft im Übrigen besonders die Menschen, die „klassisch“ über einen Bankkredit finanzieren.  

  1. ↑ Immobilien-Mietkauf mit Vorsicht genießen, Nicht von möglicher staatlicher Förderung verleiten lassen, Verbraucherzentrale Sachsen, Pressemeldung vom 15. November 2005
  2. ↑  Wohnungsbaugenossenschaften locken Mitglieder verstärkt mit staatlicher Förderung, Beteiligungen an Genossenschaften für Anleger oft riskant, Verbraucherzentrale Sachsen, Pressemeldung vom 16. Juni 2006
  3. ↑ Finanztest, Ausgabe 2006/3, Seite 65/66
  4. ↑ „Die Genossen der Genotec sollen ihr Traumhaus erst mieten und später kaufen, ganz ohne Kredit.“, in: Test-Online 03/2006
  5. ↑Mietkauf bei Genotec vs. Bankfinanzierung
  6. ↑Hauserwerb mit Haken. In: Der Stern. Heft 51/2005.
  7. ↑Mietkauf, Teuer und riskant auch für Genossen In: Focus-Online. 5. Februar 2008


 
 
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